Träger schlagen Alarm: Kürzungen bei „weltwärts“ gefährden Freiwilligendienste und internationale Partnerschaften

Die Diakonie Hessen, der Internationale Bund Südwest und der Soziale Friedensdienst Kassel haben bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bundestagsabgeordneten auf langfristige Folgen der geplanten Kürzungen im Freiwilligendienst-Programm weltwärts aufmerksam gemacht.

Sowohl bei der Entsendung deutscher Freiwilliger ins Ausland als auch bei der Aufnahme internationaler Freiwilliger in Deutschland sind aus dem weltwärts-Programm langfristige und tragfähige internationale Partnerschaften entstanden. Viele ehemalige Freiwillige engagieren sich auch nach ihrem Freiwilligendienst, sei es durch ein Ehrenamt oder bei ihrer Berufswahl, z.B. im sozialen Bereich. So wird aus internationalem Austausch langfristiges gesellschaftliches Engagement.

Die geplanten Kürzungen gefährden internationale Partnerschaften, Bildungsarbeit und Arbeitsplätze.
Daher appellieren die Kasseler Träger an die Bundestagsabgeordneten und die Bundesregierung: weltwärts braucht eine verlässliche Finanzierung statt weiterer Kürzungen. Wer Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und internationale Verständigung stärken will, muss jungen Menschen auch künftig diese Erfahrungen ermöglichen.

Weitere Informationen auf der Internetseite der Diakonie Hessen:

https://www.diakonie-hessen.de/presse/2026/august/kasseler-traeger-schlagen-alarm-kuerzungen-bei-weltwaerts-gefaehrden-freiwilligendienste-und-internationale-partnerschaften