Pressemitteilung AGDF und vidi: Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Investitionen statt Kürzungen bei internationalen Freiwilligendiensten
In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Verband Internationale Dienste - vidi finanzielle Kürzungen im Bereich internationaler Freiwilligendienste. Anlass ist zum einen das Ende der Förderung das Programms kulturweit und zum anderen finanzielle Einschnitte in der Förderung des weltwärts-Programms.
Deutschland sei auf gute Beziehungen zu anderen Staaten und nicht zuletzt auch auf zivilgesellschaftliche Vernetzung angewiesen. Dass nun trotz dem im aktuellen Koalitionsvertrag verankerten Ziel, Freiwilligendienste auszubauen und zu stärken, ausgerechnet im internationalen Bereich das genaue Gegenteil geschieht, sei gerade in Zeiten zunehmender globaler Herausforderungen fatal und ein falsches Signal an junge Menschen.
Ein breites Bündnis von Trägerorganisationen internationaler Freiwilligendienste fordert daher Investitionen statt Kürzungen und hat ein zweiseitiges Papier mit Zahlen und Fakten zum weltwärts-Programm und insbesondere zu seinem langfristigen Nutzen zusammengestellt.