Hürden für internationalen Austausch bei benachteiligten Jugendlichen

Gern weisen wir auf ein Interview von IJAB (Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.) mit Lea Sedlmayr vom Bayerischen Jugendring hin.

Der Bayerische Jugendring hat gezielt Mittel eingesetzt, um die Teilnahme von nicht-privilegierten Jugendlichen an internationalen Austauschen zu fördern. Anlass war eine Studie zum Zugang zu internationalen Projekten, in der sich in dieser Hinsicht ein erhebliches Ungleichgewicht zeigte. Aus dem Interview geht hervor, wie sehr finanzielle, aber auch weitere soziokulturelle Faktoren den Zugang erschweren.

Daraus lässt sich auch ableiten, wie groß die Hürde für die Aufnahme eines FIJ (Freiwilliges Internationales Jahr) gerade bei benachteiligten jungen Menschen sein kann. Der längere Zeitraum eines FIJ und die Tatsache, dass es sich - anders als Projekte im internationalen Jugendaustausch - an Einzelpersonen richtet, stellen eine zusätzliche Erschwernis dar.

Zum Interview:  
https://ijab.de/themen/zugaenge-zu-internationaler-jugendarbeit/aktuelle-beitraege-zu-zugaengen-zu-internationaler-jugendarbeit/manchmal-fehlen-ein-koffer-oder-feste-schuhe