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40 Jahre ELM-Freiwilligenarbeit - wir gratulieren.

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Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen schaut zurück auf 40 Jahre Entsendung von Freiwilligen ins außereuropäische Ausland.

Aus dem Newsletter:

"Aus Eins mach Vierzig.
Passt ein Freiwilligendienst also in das Konzept des Missionswerks? Und ist das Freiwilligenprogramm weniger einseitig als es die Mis-sion zu Anfang war? 1979 wurde die erste Freiwillige des ELM entsendet. Sie verbrachte ein Jahr in Peru. Was damals mit einer Freiwilligen begann, sind heute bis zu 40 junge Menschen jedes Jahr. Seit 2008 wird das ELM dabei vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch das „weltwärts“-Programm finanziell unterstützt und bietet seitdem offiziell einen entwicklungspolitisch-ökumenischen Freiwilligendienst an. Seit dem Jahr 2011 absolvieren über das ELM auch Freiwillige aus unseren Partnerländern einen Freiwilligendienst in Deutschland. Doch auch jetzt noch sind die Entsendezahlen deutlich unausgeglichen. Für die 40 Freiwilligen, die Deutschland für ein (oder ein halbes) Jahr verlassen, kommen nur 15 sogenannte Süd-Nord-Freiwillige nach Deutschland. Das spiegelt die bundesweiten Entsendezahlen des „weltwärts-Programms“ gut wieder: Insgesamt reisten 2018 3382 junge Menschen ins Ausland und 640 junge Menschen kamen nach Deutschland. Auch wenn es Bemühungen gibt, diese Zahlen anzupassen und die Förderungen für das Süd-Nord-Programm anzuheben und anzugleichen, ist die Partnerschaft in dieser Hinsicht bislang noch einseitig."