Sie sind hier

Berichte

Um eine Idee zu den Seminaren zu erhalten, haben wir hier ein paar Berichte aufgenommen.

Fachtag: Information und Austausch zu Visums- und Remonstrationsverfahren

05.02.2019 in Frankfurt am Main

Der Fachtag zu Visums- und Remonstrationsverfahren bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen und Erfahrungstipps für die Verfahren miteinander zu teilen. Im Fokus der Veranstaltung standen darüber hinaus Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen des nationalen Visums/ Kategorie D und zum Antragsverfahren - mit besonderem Schwerpunkt auf das Gespräch von Antragsstellenden in der deutschen Botschaft/ Konsulat. Des Weiteren wurde der Ablauf des Remonstrationsverfahrens dargelegt. Der Fachtag war darauf ausgelegt, die Erfahrungen der Teilnehmenden einzubinden und mit diesen gemeinsame Handlungsmöglichkeiten für die Begleitung von Incoming-Freiwilligen zu erarbeiten und zusammenzutragen.

 

Seminar: Begleitung von Incoming-Freiwilligen im Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Alltagssituationen

03.-06.06.2019 in Neudietendorf

Das Seminar hatte zum Ziel, Mitarbeitende in der Begleitung von Incoming-Freiwilligen für Diskriminierungsformen und Rassismus zu sensibilisieren sowie Handlungsoptionen zu eruieren und zu erarbeiten. Nachdem sich die Teilnehmer*innen in einem ersten Schritt mit eigenen Bildern, Vielfaltsdimensionen sowie Diskriminierungsdefinitionen auseinandersetzten, wurden im zweiten Schritt der Blick für verschiedene Erscheinungsformen von Diskriminierung und Rassismus geschärft und im letzten Schritt - im Rahmen einer kollegialen Beratung - Möglichkeiten für einen Umgang und Handlungsideen für die Zusammenarbeit mit Einsatzstellen, Gastfamilien gemeinsam erarbeitet.

Das Seminar fand in Kooperation mit ICJA – Freiwilligenaustausch weltweit e.V. statt.

2018 – Einführung in Strukturen, Förderprogramme und Qualitätssysteme in internationalen evangelischen Freiwilligendiensten

Träger internationaler Freiwilligenprogramme erfahren immer wieder Personalwechsel und/ oder erhalten im Team personellen Zuwachs. Um Träger in der Einarbeitung ihrer Mitarbeiter*innen zu unterstützen, bot die KeF-Servicestelle im April zum zweiten Mal einen eintägigen Workshop an, (neue) Kolleg*innen in (evangelische) Strukturen, Fördermöglichkeiten und Qualitätsansprüche internationaler Freiwilligendienste einzuführen. Der Workshop informierte ganz grundlegend über Begrifflichkeiten, Abkürzungen sowie Strukturen in der evangelischen Landschaft der Freiwilligendienste aber auch der Förderprogramme und Qualitätssysteme internationaler Freiwilligendienste. Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten von Gremien konnten ge-/ erklärt werden.

Die Fortbildung stieß auf großes Interesse und führte im Verlauf zu vielen „Ach so“ und „Ahhh!“-Momenten.

Bewerbungs- und Auswahlverfahren in internationalen Freiwilligendiensten

Das Seminar befasste sich mit der jungen Generation, die für einen internationalen Freiwilligendienst gewonnen werden will, und schaute auf gesellschaftliche Veränderungen, die in der Zusammenarbeit mit dieser Zielgruppe auftreten und Konsequenzen für die Umsetzung von Bewerbungs- und Auswahlverfahren der Träger internationaler Freiwilligen dienste haben.

Matthias Rohrer (Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung e.V., Hamburg) vermittelte den Teilnehmer*innen Wissen zu Lebenswelten sowie Kommunikations- und Informationstrends/ -kulturen junger Menschen. Im Fokus standen Konsequenzen aus der Mediengesellschaft und die Zeitphänomene „Ästhetisierung“, „Ökonomisierung des Sozialen“ sowie die „Erfolgsgesellschaft“.

Ausgehend von diesem Input analysierten die Teilnehmer*innen u.a. mit der SWOT-Methode trägereigene Bewerbungsstrategien, -strukturen sowie Auswahlverfahrenen und erörterten Chancen und Möglichkeiten für die Gestaltung dieser.

2017 Kindesschutz in internationalen Freiwilligendiensten

Dr. Dorothea Czarnecki (ECPAT Deutschland e.V.) und Marion Kreissl (Brot für die Welt, ECPAT) führten in die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein, erläuterten Gewaltformen, die Kinder erfahren, und stellten verschiedene Kindesschutzkonzepte vor. Ziel des Workshops war die Befähigung der Teilnehmer*innen, die erworbenen Kenntnisse einerseits in die eigene Organisationsstruktur und andererseits die Begleitung der Freiwilligen (u.a. in die Seminare) einzubinden. Hierfür zeigten die Referentinnen den Teilnehmer*innen an konkreten Beispielen eine Vielfalt an Methoden zur Thematisierung dieser Materie mit Freiwilligen, Partnerorganisationen und/ oder Einsatzstellen und zum gemeinsamen Umgang mit Fallmeldungen.

2017 – Einführung in Strukturen, Förderprogramme und Qualitätssysteme in internationalen evangelischen Freiwilligendiensten

Erstmalig fand im März ein eintägiger Workshop mit dem Ziel statt, (neue) Kolleg*innen in (evangelische) Strukturen, Fördermöglichkeiten und Qualitätsansprüche internationaler Freiwilligendienste einzuführen. Dabei ging es ganz grundlegend um Information über Begrifflichkeiten, Abkürzungen sowie Strukturen in der evangelischen Landschaft der Freiwilligendienste aber auch der Förderprogramme und Qualitätssysteme internationaler Freiwilligendienste. Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten von Gremien konnten ge-/ erklärt werden.

Die Fortbildung stieß auf großes Interesse und führte im Verlauf zu vielen „Ach so“ und „Ahhh!“-Momenten.

2016 - Incoming – die Kooperation mit Einsatzstellen

Carolin Daubertshäuser, selbst aktiv in der Umsetzung von Incoming-Freiwilligendiensten, führte Ende September 10 Teilnehmer*innen anhand von Fragen zur eigenen (machtkritischen) Auseinandersetzung mit und zur kollegialen Beratung zu Zusammenarbeit und Kooperation mit Einsatzstellen. Die in Incoming-Programmen aktiven Trägervertreter*innen diskutierten über die Motivation der verschiedenen Akteur*innen, erörterten, was die Zusammenarbeit ausmacht und wie diese gestaltet werden kann, und berieten sich über Zwänge sowie sich ergebende Freiräume für die Umsetzung von Incoming-Freiwilligendiensten.

2015 – Seminar zu Notfallmanagement (Krisen und Sicherheitsmanagement)

Notfallsysteme, praktische Beispiele und die Reflexion darüber wurden auf dem Seminar der Kurve Wustrow Ende April 2015 mit 9 Teilnehmerinnen betrachtet. Die Intensität des Austausches, die Expertise der Referent*innen und nicht zuletzt die produktive und gute Arbeitsatmosphäre aufgrund der Gruppengröße und des Tagungshauses führten dazu, dass alle am Ende äußerten, sehr hilfreiche Hinweise und Ideen für die weitere Praxis mitgenommen zu haben.

2015 Seminar „Evangelische (internationale) Freiwilligendienste“

Auf dem Seminar tauschten sich 9 Teilnehmende von Trägern aus Diakonie, Friedensdiensten, Freikirchen und Missionswerken über das spezifisch „Evangelische“ in den evangelischen Freiwilligendiensten aus. Woran merken Freiwillige, dass sie ihren Dienst bei einem kirchlichen Träger leisten? Was ist dem Träger und den Mitarbeitenden selbst am jeweiligen Profil wichtig? Welches Verhältnis zu Spiritualität hat die heutige Jugend? Und wie können Träger als Institution, aber auch die einzelnen Mitarbeitenden das evangelische Profil im Freiwilligendienst sichtbar und erlebbar machen?

OKR Roger Mielke vom Kirchenamt der EKD referierte zu dem „Leitbild evangelische Freiwilligendienste“, welches als Identifikationsplattform für evangelische Träger entwickelt wurde, und kam mit den Seminarteilnehmenden in ein intensives Gespräch dazu.

Die hohe Relevanz des Themas und das Interesse, daran auch im eigenen Arbeitsumfeldweiterzuarbeiten, wurden von allen Teilnehmenden zurückgespiegelt

2015 - Methodentraining zum Kennenlernen und Ausprobieren

13 ehrenamtliche Teamer*innen trafen sich Mitte April 2015 in Weimar, um Methoden auszuprobieren, die Anleitung auf der Meta-Ebene zu reflektieren und die eigene Seminararbeit weiterzuentwickeln. Die Vorerfahrungen der Teilnehmer*innen waren sehr heterogen; manche hatten noch nie ein Seminar im Kontext Freiwilligendienste geleitet, andere wiederum hatten schon mehrere Seminare geteamt.

Die Trainer*innen erlebten die Lernbereitschaft der Gruppe und das Interesse das gesamte Seminar über außerordentlich hoch und die Ziele, wie etwa das praktische Üben der Anwendung von Methoden oder die Reflektion über die eigenen Stärken und Schwächen als Seminarleiter*in, wurden erreicht.

Das Seminar wurde durch ICJA Freiwilligenaustausch weltweit durchgeführt.

2015 - Incoming – Praktische und pädagogische Herausforderungen in der Begleitung von Einsatzstellen und Freiwilligen

Im April 2015 fand das Seminar zu Incoming statt, an dem 10 Mitarbeiter*innen von Aufnahmeorganisationen teilnahmen. Neben einem allgemeinen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten gab es intensive Austauschrunden zu praktischen Fragen, der Seminargestaltung sowie der Zusammenarbeit mit Einsatzstellen und Gastfamilien. Zu Verwaltungsfragen der Süd-Nord-Komponente im Förderprogramm weltwärts wurde eine Einheit mit Mitarbeiter*innen der Koordinierungsstelle weltwärts durchgeführt.

2014 - „Was macht die Krise zur Chance?“ – Psychische Krisen als Herausforderungen im Freiwilligenmanagement

Was ist überhaupt eine Krise? Wie gehe ich damit um und was habe ich für eine Haltung zum ‚Phänomen Krise‘? Welche Strukturen können mich in der Begleitung von Krisen bei Freiwilligen unterstützen? Welche Grenzen gibt es aber auch und wo finde auch ich als Begleitende*r Unterstützung und Hilfe? – dies waren nur einige Fragen, die auf dem Seminar der Kurve Wustrow, welches Ende November 2014 im Wendland stattfand, bearbeitet wurden. 6 Hauptamtliche und 3 Ehrenamtliche tauschten sich zu ihren Erfahrungen aus, berieten sich zu Praxisbeispielen und erhielten Inputs zum Konzept SelfCare für Begleiter*innen, zum systemischen Beratungsansatz und zu Strukturen rund um das Sicherheits- und Notfallmanagement.

2014 - Abschluss der Seminarreihe „Go for Quifd“

Mit dem vierten Teil endete im November 2014 die Seminarreihe „Go for Quifd“, durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee und der Agentur quifd. 18 Entsendeorganisationen setzten sich mit Grundlagen des Qualitätsmanagements auseinander, diskutierten intensiv über Begleitung, Auswahl und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, lernten verschiedene Methoden der Dokumentation kennen und arbeiteten sich durch die Quifd-Standards