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Die Konferenz evangelischer Freiwilligendienste ist ein Zusammenschluss bundeszentral agierender Verbände der Träger von Freiwilligendiensten im In- und Ausland innerhalb der evangelischen Kirche und der Diakonie. Hinzu kommen weitere kirchliche Institutionen, die in ihren Arbeitsfeldern Berührungspunkte mit dem Thema Freiwilligendienste haben und die sich für den Ausbau dieses Arbeitsfeldes einsetzen. Die Konferenz evangelischer Freiwilligendienste versteht sich als Diskussionsplattform. Es ist ihr Ziel, Verantwortliche in Kirche, Politik und Gesellschaft über die evangelischen Freiwilligendienste zu informieren und dadurch die Aufmerksamkeit stärker als bisher auf diese wichtige soziale, Friedens- und Bildungsaufgabe zu lenken.

Freiwilligendienste: ein wichtiges kirchliches Arbeitsfeld

Freiwilligendienste, insbesondere solche für junge Menschen, sind ein wichtiges sozial- und bildungspolitisches Engagement von Kirche und Diakonie. Dies machte der damalige Ratsvorsitzende der EKD Bischof Dr. Huber am 24. Dezember 2005 in einem Vortrag deutlich: „Weil evangelische Freiwilligendienste von Ihrem Grundsatz her auf dem Gedanken der Freiheit eines Christenmenschen basieren, weil sie ferner hervorragende Bildungsmöglichkeiten für junge Menschen bereitstellen und weil sie schließlich auch soziale und diakonische Zwecke erfüllen, ist die künftige Ausweitung dieses Bereichs sehr zu wünschen.“
Im Rahmen evangelischer Freiwilligendienste lernen ca. 6.500 Freiwillige im Jahr kirchliche und diakonische Arbeitsfelder im In- und Ausland kennen. Für einige Jugendliche ist ein solcher Dienst sogar der erste Kontakt mit der Kirche. Evangelische Freiwilligendienste schaffen Möglichkeiten, sich mit Glaubensfragen und gelebter Spiritualität und dem sozialen Engagement der Kirchen auseinanderzusetzen.
Evangelische Freiwilligendienste verbinden die persönlichen Lernerfahrungen und die persönliche Weiterentwicklung mit dem Einsatz für den Anderen. Sie richten sich inhaltlich an den Stichworten Dienst am Nächsten, Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung aus. Mit dieser Ausrichtung wirken sie aktiv in die Gesellschaft hinein und setzen Zeichen für ein gesellschaftliches Miteinander im Sinne Jesu Christi.

Arbeistweise und -grundlagen:

Die Konferenz tritt ein- bis zweimal jährlich zusammen. Die Geschäftsführung wird von der AGDF und den Evangelischen Freiwilligendiensten für junge Menschen gemeinsam wahrgenommen. Die Konferenz evangelischer Freiwilligendienste hat gemeinsame Qualitätsstandards für grenzüberschreitende Freiwilligendienste erarbeitet und als Grundlage der Arbeit ihrer Mitglieder verabschiedet.

Die Konferenz hat u.a. ein Gründungspapier (Stand November 2003) sowie Kriterien für die Aufnahme neuer Mitwirkender verabschiedet, die sie unter "Downloads" herunterladen können.